Was ist die Alpha-1-Lungenkrankheit?

Alpha-1 verstehen

Die Alpha-1-Lungenkrankheit ist eine relativ häufig auftretende genetische Störung. Meist treten bei den Betroffenen die ersten Symptome im Alter zwischen 20 und 50 Jahren auf.

Patienten mit der Alpha-1-Lungenkrankheit fehlt ein Protein, welches das Lungengewebe vor Angriffen durch ein Enzym im Blut schützt. Dies führt zu einer Schädigung der Lunge und Schwierigkeiten beim Atmen. Bei der derzeitigen Hauptbehandlung wird das schützende Protein des Patienten ersetzt. Allerdings sind hierfür wöchentliche Infusionen erforderlich.

Aktuell wird ein neuer Ansatz erforscht: Man will den Angriff auf das gesunde Gewebe von Anfang an verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Die Untersuchung auf die Alpha-1 erfolgt anhand eines einfachen Bluttests oder eines Abstrichs im Mund. Schätzungsweise wird die Diagnose nur bei etwa 5 % der Patienten mit Alpha-1-Lungenkrankheit gestellt. Die Frühsymptome werden häufig fehlgedeutet.

  • Kurzatmigkeit
  • Keuchen
  • Chronische Bronchitis, die sich durch Husten und Schleimauswurf (Sputum) über einen längeren Zeitraum auszeichnet
  • Wiederkehrende Erkältungen
  • Verminderte Belastungstoleranz
  • Allergien im ganzen Jahr
  • Bronchiektase

Sehr gute Quellen für weitere Informationen zur Krankheit bieten zwei Patienteninformationsgruppen: Alpha-1 Foundation https://www.alpha1.org/ und Alpha-1 Global http://alpha-1global.org/de/

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